Online-Shop eröffnen – Dein Leitfaden für 2024

14. February 2024
Onlineshop eröffen

Willst du einen Onlineshop eröffnen und Geld verdienen? Hast du bereits eine Filiale und möchtest dein Geschäft erweitern, indem du online verkaufst? Erfahre alles, was du tun und wissen must, um ein Online-Geschäft auf die einfachste Art und Weise und mit den besten Erfolgsaussichten zu eröffnen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was kann man online verkaufen?
  2. Wie eröffne ich einen Online-Shop?
  3. Online-Shop aufbauen
  4. Zahlungsmethoden einstellen
  5. Versandmethoden festlegen
  6. Online-Shop Promotion
  7. Deine Marke wachsen lassen
  8. Kundensupport geben

Online-Shopping ist kein Nischenmarkt mehr. Die Zahlen der Shopper/innen steigen stetig. Waren es in den USA zum Beispiel 5.7 Milliarden Umsatz durch E-Commerce im Jahr 2023, werden es fast 7 Milliarden in diesem Jahr, so sagen es Prognosen von Doorfinder heraus. Im Vergleich zu den Vorjahren sind dies in etwa eine Milliarde mehr pro Jahr. Allein in Deutschland werden pro Kopf 2000 Euro für den Onlineeinkauf ausgegeben.

1. Ideen Onlineshop-Was kann man online verkaufen?

Der Erfolg deines E-Shops hängt davon ab, was du anbietest. Dein Profit, Wettbewerbsfähigkeit, Vertriebs-und Marketingkosten und sogar dein Branding hängen von einem ab: dein Produkt!

Grundsätzlich unterscheiden sich Massenprodukte und Produktnischen.

  • Produkte, die für den Massenmarkt bestimmt sind, sind hoch gefragt. Sie werden täglich gekauft. Deren Konkurrenz ist hoch und wird bereits von etablierten Marken dominiert. Hierzu gehören Dinge, wie zum Beispiel Mode (Primark, HM oder Shein) und die bekannten Smartphones.
  • Nischenmärkte umfassen Produkte, die ein bestimmtes Bedürfnis oder Zielgruppe abdecken. Durch dessen geringere Konkurrenz, lassen sie sich einfacher positionieren. Beispiele wären vegane Snacks, Laptoptaschen oder Spielzeug für Hunde. Eine Nische kann auch eine Marktlücke sein.

Wir empfehlen ein Nischenprodukt zu wählen. Mit weniger Wettstreit und einer klaren Zielgruppe wird es dir leichter fallen Inhalte deiner E-Shop Website und Werbekampagnen zu kreieren und somit deine Marke besser zu etablieren.

Handgemachtes ist deshalb so erfolgreich, da es einzigartig und persönlich ist. Darüber hinaus hast du mehr Kontrolle über den Herstellungsprozess. Wir gehen in unserem englischsprachigen Artikel noch mehr darauf ein, wie du ein Produkt findest.

Wie findest du eine geeignete Nische für deinen Online-Shop?

Um das Produkt zu finden, dass es sich lohnt zu verkaufen, solltest du folgende Faktoren beachten:

Preis

Den richtigen Preis für dein Produkt finden.

Den richtigen Preis für dein Produkt finden.

Frage dich, ob du dir niedrige Preise leisten kannst? Produkte im mittleren Preisniveau (80-100 EUR) haben eine größere Gewinnspanne, und deine Kosten lassen sich besser decken.

Konkurrenz

Recherchier. Google. Führen die großen Marken eventuell Produkte gleicher Nische? Findest du etwas was du an diesen Produkten verbessern könntest? Falls Amazon, Ebay oder Etsy bereits Produkte deiner Nische erfolgreich führen, macht es Sinn darüber nachzudenken eine andere Nische zu wählen oder sich nur auf ein einzelnes Produkt einer Nische zu konzentrieren.

Trends der Suchanfragen

Mit Google Trends und Answer the Public analysierst du, ob dein Produkt jetzt und auch in Zukunft gefragt ist. Es ist ratsam sich für Nischen festzulegen, deren Produkte keine kurzzeitigen Modeprodukte sind und einen langzeitigen progressiven Trend aufweisen.

Saisonalität

Schaue unter Google Trends nach der saisonalen Nachfrage deines Produktes. Frage dich, ob es sich rentiert, wenn dieses zum Beispiel nur am Ende des Jahres gefragt ist, oder ob du dich besser auf etwas mehr Beständiges konzentrieren solltest.

Apropos! So bereitest du deinen Online-Shop auf die Sommersaison vor.

Wiederkehrende Verkäufe

Es ist einfacher, an jemanden zu verkaufen, der bereits bei dir gekauft hat als für neue Kundschaft zu werben. Es lohnt sich in ein Produkt zu investieren, dass nicht nur 1x gekauft wird, sondern häufig benutzt wird und sich abonnieren lässt, wie zum Beispiel Kosmetik oder Nahrungsergänzungsmittel.

Versand

Konzentriere dich auf Produkte, die sich leicht verpacken und versenden lassen und geringe Dimensionen haben. Wenn es dir möglich ist, liefere deine Ware ins Nachbarland.

Persönliche Interessen

Wähle eine Produktnische in der du dich auskennst oder zumindest interessiert bist. Dies wird es dir erleichtern wertvolle Inhalte zu kreieren und dich als Experte/Expertin zu positionieren. Dann wirst du deine Kunden/Kundinnen besser von deinem Produkt überzeugen können. Darüber hinaus wird es dich mehr motivieren, da dir dein Produkt mehr am Herzen liegen wird.

Alleinstellungsmerkmal

Wie du deine Unique Selling Position (UPS) findest, und dass was dein Produkt am besten kann, zeigen wir dir im Artikel zum erfolgreichen Freelancer.

2. Wie eröffne ich einen Online-Shop?

Hierzu musst du zuerst eine Plattform finden, auf der du deine Ware anbietest. Der Schlüssel liegt darin, eine zu wählen, die es dir ermöglicht, den größten Teil deiner Zeit in die Neukundengewinnung zu investieren. Beachte hierbei, dass diese:

  • einfach zu bedienen ist,
  • die Funktionen hat, die du brauchst,
  • das beste Preisleistungsverhältnis bietet,
  • und ein für dich und deine potenziellen Kunden/Kundinnen, ein zufriedenstellendes Design hat und gut navigierbar ist.

Solltest du dir noch nicht sicher sein, dann startest du Webnode gut durch!

Du kannst den E-Shop ausprobieren und brauchst erst ein Premium Paket zu wählen, wenn du anfängst zu verkaufen. Wohl am wichtigsten, du zahlst für deine Produkte keine Provision. Mit Webnode kannst du weltweit in einem mehrsprachigen Shop und zu unterschiedlichen Währungen gleichzeitig verkaufen.

Erstelle deinen E-Shop noch heute!

Es ist wichtig ein Baukastensystem zu finden, das es erlaubt sich voll auf deine potentielle Neukunden/Neukundinnen und bestehende/n Kundinnen/Kunden zu konzentrieren. Webnode ist durch den einfachen Editor und die existierenden Möglichkeiten, die beste Wahl. Unsere Philosophie ist alles Technische so klar und leicht für dich zu machen, dass du dich voll und ganz den Dingen widmen kannst, die dir Werte schaffen.

3. (Mit Webnode) DEINEN Onlineshop aufbauen

Solltest du deinen Baukasten für deinen E-Shop gefunden und ausprobiert haben, wird es höchste Zeit folgendes zu tun:

Registriere deine Domain und verbinde sie mit deinem Shop, so dass deine Web-Shop Adresse schnell bekannt wird. Deine Domain sollte sich leicht zu merken und kurz und knackig sein.

Tipp:

Webnode hat Hosting Plattform (das ist der Server, wo deine Inhalte für deinen Online-Shop gespeichert werden) und Domainverwaltung in einem. Alles befindet sich an einem Ort, du musst dich nicht an mehrere Provider wenden.

Struktur

Eine übersichtliche Struktur deiner Webshop Seiten lässt Produktkategorien leichter finden. Bedenke, dass deine Besucher/-innen, das wonach sie suchen in weniger als 3 Klicks gefunden haben sollten.

Struktur von Produktkategorien eines Schuhgeschäfts.

Produktkategorien eines Schuhgeschäfts (für den englischsprachigen Raum)

Tipp:

Schon mal beim Blick auf die Menükarte überfordert gewesen? Weniger ist mehr! Je weniger Unterseiten, Produktkategorien und Unterprodukte desto besser.

Design

Mit den Vorlagen von Webnode, musst du dich nicht viel ums Aussehen deines Webshops kümmern. Sie sind alle von professionellen Designer/-innen entworfen.

Wunderbar ist auch, dass du deinen E-Shop erst später zu deiner Website hinzufügen und individuell bearbeiten und weiter gestalten kannst.

Achte beim Design und Layout auf:

  • Eine visuelle Hierarchie. Gliedere deine E-Shop Elemente von wichtig zu weniger wichtig. Lasse das Wichtigste auf deiner Startseite erscheinen.
  • Einen passenden Font der gut auf allen Oberflächen und Bildschirmen zu lesen ist.
  • Genügend visuelle Hilfsmittel, wie Buttons, Umfragen, oder Formulare, die deine Besucher/-innen einen sogenannten Call to Action aufrufen und dir Ergebnisse (wie Newsletter Abo, Anfrage, Kauf) bringen.

E-Shop Inhalte: Von der Enteckung zum Kauf

Wenn jemand in deinem E-Shop das findet, nachdem er sucht, wird diese Person folgende Stadien durchlaufen:

Entdecken >> Interessieren >> Auswählen >> Kaufen

Damit es zum letzten Schritt kommt, raten wir dir die Tipps anzuschauen wie du deinen Warenkorb und Check-out so gestaltest, damit dein Kunde seinen Kauf abschließt.

E-Shop Check-Out

Lasse Vertrauen wachsen, indem du:

  • Deine Informationen einheitlich und deutlich angibst, speziell deine Kontaktinformationen und Link zum deinem Kundensupport.
  • Die AGB und das Widerrufsrecht auf allen Seiten verlinkst. Mehr zu den rechtlichen Fakten deines E-Shops kannst du hier einlesen.
  • Angaben zu deinen Zahlungsmethoden deutlich machst.
  • Rezessionen deiner Kunden/Kundinnen vorzeigst. Du kannst diese mit Trusted Shops oder Google Bewertungen verlinken.

Bilder und Videos

Gegenüber den Geschäften in der Einkaufsstrasse hat E-Commerce einen eindeutigen Nachteil: Es fehlt ihm an mehr Sinnlichkeit. Kein Nachfühlen wie flauschig der Pulli wirklich ist, ob die Turnschuhe quietschen oder die Kaffeebohnen doch nach Katzenpipi riechen.

Nun, zum Glück kann dies durch eine einwandfreie Produktbeschreibung , Produktdemo-Videos und auch Videorezessionen verbessert werden.

4. Zahlungsprozess und Zahlungsmethoden

Mit Webnode musst du den Zahlungsprozess nicht kontrollieren, dieser läuft automatisch mit den gängigen Zahlungsmethoden wie PayPal, Kreditkarte und Klarna ab.

Der Check-out ist so entworfen, dass:

  • Dein/e Kunde/Kundin sich nicht registrieren muss, um bei dir zu bestellen.
  • Einzelne Schritte des Kaufprozesses angezeigt werden.
  • Deine Kunden/Kundinnen mit deinen AGB und Datenschutzerklärung zustimmen können.

5. Versandmethoden

Die Bestellte Ware am übermorgen zu erhalten, macht mehr Freude, als auf diese 10 Tage zu warten. Es sollte dir möglich sein die Lieferfirmen für deine Ware selbst zu bestimmen und im Shop entsprechend einzustellen.

Du wirst etwa 25% deines Einkommens für die Logistik und den Versand deiner Ware ausgeben. Die Lieferfirma repräsentiert dein E-Commerce genauso wie deine Website.

Was ist bei der Auswahl eines Logistikunternehmens zu beachten?

Bei der Wahl der Lieferfirma ist es am Wichtigsten, dass deine Ware schnell, unversehrt und frisch in die Hände deiner Kunden/Kundinnen gelangt. Dies hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Art des Produkts
  • Anzahl der monatlichen Aufträge
  • Zielort der Sendungen
  • Geschwindigkeit des Versands

6. Promotion

Es ist unrealistisch, sobald du deinen Online-Shop veröffentlicht hast zu erwarten, dass nun die Käufer/-innen von selbst kommen werden. Die meiste Zeit wirst du damit verbringen für deinen Online-Shop Werbung zu machen und Besucher/-innen anzulocken.

Es gibt folgende Wege deinen E-Shop bekannt zu machen:

  • PPC (PayPerClick) Kampagne: Deinen Shop durch bezahlte online Werbung auf Bing oder Google bekannt machen.
  • Content Marketing: Inhalte kreieren, nach denen deine Kunden/Kundinnen suchen
  • SEO: Von dir angepasste Inhalte nach denen deine potenziellen Zielgruppe suchen.
  • Social Media: Deine Produkt-relevanten oder thematisch passenden Gruppen wachsen lassen und regelmäßig Neuigkeiten auf deinem Firmenprofil veröffentlichen.
  • E-Mail-Kampagnen: Durch E-Mails deinen Kundenstamm noch direkter erreichen und ihnen Angebote machen.

Sobald du deinen E-Shop eingerichtet hast, verfolge dessen Statistiken mit Google Analytics. Du wirst sehen, welch deiner Produktseiten am häufigsten besucht werden, und kannst Schlüsse ziehen, wie du dein Sortiment gegebenenfalls erweitern kannst.

Tipp:

Optimiere deine Inhalte regelmäßig, so dass diese in den Suchmaschinen besser und schneller gefunden werden.

7. Deine Marke wachsen lassen

Einem Survey von Reviewtrackers nach zu urteilen, schenken Konsumer/-innen Firmen kein Vertrauen, dessen Produkte weniger als 4 von 5 Sternen in der Bewertung erhalten.

Deine positiven Rezessionen sind ausschlaggebend für den Kauf. Aber auch, wie und wie schnell du auf die Bewertungen deiner Kunden/Kundinnen reagierst. Bleibe mit denen im Gespräch, dies auf allen deinen Kanälen.

Veranstaltungen, die nicht online stattfinden, wie Wochenmärkte oder Messen, sind eine ideale Möglichkeit weitere Kundenkontakte zu knüpfen, Geschäftspartner zu finden und deine Visionen für dein Geschäft zu teilen.

8. Kundensupport

Wie du auf deine Kunden reagierst und sie bedienst bestimmt deinen Erfolg.

Kläre ihre Fragen bereits auf den Seiten deines Online-Shops mit einer FAQ-Seite.

Füge einen Chat ein, damit du deinem/deiner Kunden/Kundin sofort behilflich sein kannst, wenn dieser deinen virtuellen Laden betritt.


Vom Finden deiner Produktnische und der Gestaltung deines digitalen Schaufensters bis hin zur Logistik und Promotion bist du nun bestens vorbereitet deinen Online Shop zu eröffnen. Mit Webnode ist es einfach und schnell.

Beginne online zu verkaufen!