Wie man sich Ihre Marke merkt

Denken Sie an einen angebissenen Apfel. Es ist schwierig hierbei nicht an Macbooks und iPhones zu denken, nicht war? Und die goldgelb geschwungenen Bögen auf rotem Hintergrund; sind Sie auch schon hungrig auf Burger?

Wir müssen nicht mal den Namen nennen, um erkennbar zu machen, wer dahinter steckt. Die Marken dieser Firmen haben sich erfolgreich in unser Gedächtnis geprägt.

Und Sie? Wie können Sie eine Marke schaffen, die im Kopf kleben bleibt, wie der Kaugummi unter der Schulbank?

Kohärenz ist Key, um eine Markenidentität zu entwickeln.

Führen Sie zum Beispiel ein Caféhaus oder sind Freelancer? So ist es wichtig die Identität, die Sie entwickeln, konsequent und einheitlich zu kommunizieren!

Was ist Markenidentität?

Es ist Ihr Image. Wie das Gesicht jedes Menschens, dass einzigartig macht.

Kunden erkennen Ihre Marke leichter, wenn Sie sich mit dieser identifizieren. Dies ist nur möglich, wenn die Werte und Zwecke die für Ihre Marke und somit auch für Unternehmen stehen von Anfang an klar sind und in jeder Art Ihrer Kommunikation (visuell, im Gespräch, oder schriftlich) einheitlich präsentiert werden.

Ihre Markenidentität ist kein schneller Witz, den Sie mal daher erzählen und der später wieder vergessen wird.

Der Zusammenhang zählt

Wenn Sie zum Beispiel neue Visitenkarten drucken, oder die Verpackung Ihrer Produkte fertig stellen, dann sollte alles übereinstimmen und gleich aussehen. So dass jeder ohne viel Nachzudenken erkennt, dass sind Sie.

Dies gilt ebenso für Ihren Kommunikationsstil. –Der Ton, den Sie in Ihren E-Mails und auf Ihrer Website angeben, sollte im Gleichklang sein.

Stellen Sie sich vor, dass jemand einen formellen fachlichen Text auf einer Finanzberater Website liest und dann mit Überraschung feststellen muss, dass der Kundendienst ihm am Telefon mit “Hey, wie geht’s altes Haus!” antwortet.

Jeder der mit Ihnen arbeitet, sollte Ihre Mission und Werte auf die gleiche Weise kommunizieren.

Dies klingt erstmal schwierig. Was Ihnen helfen wird, ist Koheränz, die in einem Dokument zusammengefasst ist – dem Brandbook.

Bevor Sie anfangen…

Schauen Sie in die Brandbook Vorlage! Laden Sie den Style Guide als PDF oder die Google Doc Vorlage herunter und folgen einfach der Anleitung in diesem Blog-Post. Wir lassen Sie wissen, worauf Sie achten und wann Sie einen Blick in die Vorlage werfen müssen.

Ihre Markenidentität entwickeln

Sie sind sich nicht so sicher wie Sie Ihre Markenidetität kreieren? Nehmen Sie sich genug Zeit, um dies genau zu durchdenken. Wir meinen es Ernst.

Greifen Sie zum Stift und der Rechnung mit der leeren Rückseite, die Sie gerade ins Altpapier befördern wollten.

Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem Sie Ihr Telefon ausstellen.

Dieser Knopfdruck ist essentiell, damit Sie weiter kommen.

Später, wenn Sie die Kernwerte Ihrer Marke zitieren und klar Ihre Mission herausheben können, haben Sie bereits den Ersten Schritt auf Seite 3 der Vorlage komplett.

Ihre Kernwerte definieren

Versuchen Sie folgende Fragen zu beantworten. Geben Sie hierbei so viel Detail wie nötig:

  • Was ist Ihre Mission oder wofür steht Ihre Firma?
  • Weshalb haben Sie sich zu dieser Mission entschlossen?
  • Was sind Ihre Ziele?
  • Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie Ihren Kunden an?
  • Wie profitieren die Kunden davon?
  • Was ist Ihre Geschichte?

Erzählen Sie die Geschichte Ihres Unternehmens. Alles dreht sich um Geschichten, schmücken Sie diese aus, ein wenig übertreiben schadet hier nicht, wenn es unterhaltsam ist.

Eigenschaften Ihrer Marke

Versuchen Sie Ihre Firma als eine Person zu sehen– was sind die 5 Worte die ihre Persönlichkeit beschreiben würden?

Maskuline oder feminine? Einfach oder komplex? Grau oder farbenfroh? Förmlich oder locker? Tonangebend oder zugänglich?

Smashing-Logo-Ersteller, der Ihre Markeneigenschaften auswählen lässt

Smashing-Logo-Ersteller, der Ihre Markeneigenschaften auswählen lässt

Versuchen Sie sich Ihre Firma in Farben vorzustellen – wortwörtlich. Gibt es bestimmte Gefühle, Emotionen, Bilder oder Eigenschaften die Sie mit Ihrem Unternehmen in Verbindung bringen möchten? Und, lassen sich diese in Farben beschreiben?


Wer sind Ihre Kunden und wer Ihre Konkurrenz?

Definieren Sie Zielgruppen (personas in Englisch), um zu sehen welche Typen von Menschen Ihre Dienste und Produkte attraktiv finden. Forschen Sie dann nach, wie Ihre Konkurrenz mit diesen Kunden umgeht. Was könnten Sie besser machen?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, werden Sie genauer wissen, wie Sie Ihre Firma auf visuellen und kommunikativem Wege präsentieren wollen.

Was sind Marken-Leitlinien?

Grundsätzlich ist dies eine Anleitung wie Sie Ihre Marke kommunizieren.

Die Leitlinien sind dazu da, um Ihnen und anderen zu helfen Ihre Markenidentität durchgehend einheitlich zu präsentieren, so dass diese leicht erkennbar ist.

Wie Sie Ihr Logo, Bilder, Werbematerial, Kommunikationsstil, Farben und Fonts verwenden, ist in der Anleitung beschrieben. Ihre Angestellten und Business Partner finden hier alle wichtigen Regeln wie Sie Ihre Marke bekannt geben.

Weshalb braucht Ihre Marke diese Leitlinien?

  • Marken-Leitlinien stellen Kohärenz sicher, so dass sich diese in den Köpfen Ihrer Kunden einprägt, wie das Wappen auf der Goldmünze.

  • Ihre Angestellten und Partner wissen durch diese, wie sie Logo, Farben, Fonts usw. richtig anwenden und stärken somit das Markenbewustsein.

  • Mitarbeiter von Ihnen, wie Verkäufer oder Kundenberater, wissen so genau, wie sie mit den Kunden auf allen Kanälen (soziale Medien, E-Mail) kommunizieren sollen.

  • Ihre Marke bewart eine einheitliche Persönlichkeit, die verstanden wird.

Marken- Leitlinien helfen also kontinuierlich eine konsequente Einheitlichkeit Ihrer Marke langfristig aufzubauen. Sehen Sie sie als tägliche Wäsche, durch die Sie frisch mit klarem Kopf die richtigen Entscheidungen treffen.

Markendesign – grundlegende Elemente Ihrer Markenidentität

Die richtigen Designelemente helfen Ihnen Ihre Identität greifbarer zu machen.

Wenn Sie nun durch die Vorlage blättern, werden Sie diese Elemente in folgender Reihenfolge finden: Logo, Farben, Typography. Gefolgt von sekundären Elementen, wie Muster, Photos, Illustrationen und Ikonographie.

Logo

Das Logo ist der Teil, der sich im Laufe der Zeit nur wenig ändern sollte. Stella Artois Bier bewart sein Logo seit dem 14. Jahrhundert!

Wählen Sie Symbole, Formen und Texte so, dass diese Ihre Firmen DNA wiederspiegeln. Das Logo sollte sofort an Ihre Marke und Ihre Geschichte erinnern. Bei manchen Unternehmen genügt das Symbol, um weltweit sofort wiedererkannt zu werden – wie Apple, Google oder Coca-Cola.

Seien Sie bereit verschiedene Variationen Ihres Logos für bestimmte Zwecke zu entwerfen, z. B. Gedrucktes, Apps, Websites etc. Sie brauchen das Logo für ein Plakat als auch für das klitzekleine Favicon im Browser-Tab. Kreieren Sie also ein Logo, dass Sie gut skalieren können.

Häufig wird der primäre Font im Logo verwendet. Dies entspricht der Schriftart, die Sie ebenfalls in Ihren Überschriften verwenden. Entscheiden Sie sich eher für Farben, die sich leicht an alle Hintergründe anpassen, wie Volltonfarben.

Schauen Sie sich das Facebook oder Netflix Logo auf der Website und dann im Browsertab als Favicon an. Letzteres ist eine vereinfachte Version, die allerdings die gleichen Farben, Muster, Schrift und Formen zeigt.

Manchmal unterscheiden sich die Logos stark vom restlichen, wie zum Beispiel Freddie, der Affe von Mailchimp, dessen Schriftstil verspielter als der verwendete Font auf der Website ist.

Mailchimp Logo

Mailchimp Logo

Farbpalette

Farben rufen Emotionen hervor. Die Psychologie der Farben ist eine Wissenschaft für sich. Farben können Ihnen mehr Respekt einflössen, sich kreativer fühlen lassen oder dazu führen, dass Sie mehr von der Schokolade essen als Sie eigentlich wollten.

Lassen Sie uns den Regenbogen kurz betrachten:

  • Rot: Lebendigkeit und starke Emotionen, die gleichzeitig Energie und Weisheit verkörpern. Diese Farbe kann Impulskäufe auslösen, und auch dazu führen, dass man mehr trinkt. Denken Sie an den Coca-Cola-Durst.

  • Orange: strahlt Fröhlichkeit und Jugend aus. Die symbolische Herbstfarbe lässt Gemütlichkeit aufkommen. Als Gegensatz kann sie Gefahren andeuten oder warnend wirken. Orange wird meist als Akzentfarbe verwendet (Bsp.: Amazon, Penguin Random House, FedEx).

  • Gelb: Was haben IKEA und McDonald’s gemeinsam? Sie lassen einen an günstige Schnäppchen denken. Gelb suggeriert etwas Erschwingliches als auch Verspieltes. Sind Ihre Produkte, die Sie anbieten, auch so? Dann ist Gelb eine gute Wahl.

  • Grün: Natur, Bäume, Wachstum, Regeneration, Wohlstand, Geld. Diese Farbe steht fürs Nachhaltige und Umweltfreundliche, als auch für das was metaphorisch gesehen grünes Licht bekommt. Denken Sie an Starbucks oder Spotify mit den frischen Grüntönen. Wie fühlen Sie sich hierbei?

  • Blau: Himmel, Meer, Ruhe, Vertrauen, Intelligenz. Die Farbe, die von Finanzinstituten wie Visa oder Paypal gern verwendet. Führen Sie ein seriöses Unternehmen und wollen Sie sofort Vertrauen schaffen? Blau ist die Antwort.

  • Lila: Diese Farbe kombiniert die Eigenschaften von Rot und Blau. Luxus, Geheimnis und Spiritualität sind deren Schlüsselwörter. In der Vergangenheit waren violette Farben teuer, weshalb sie sich nur Könige leisten konnten. Heutzutage ist sie eng mit Mystik, Heilung und Achtsamkeit verbunden.

Was ist mit weiß und schwarz? Weiß steht für Gesundheit, Reinheit und Aufrichtigkeit. Schwarz bedeutet, Macht, Raffinesse, Eleganz und auch Wertvolles.

Definieren Sie Ihre Haupt-, Sekundär- und Akzentfarben. Wenn Sie Ihre persönliche Farbpalette zusammen mischen, nehmen Sie Ihre Mission, Ihre Ziele und Ihr Werte mit.

Typographie

Der richtige Schriftstil für Ihr Unternehmen macht die Kommunikation leichter. Der folgende Artikel wird Ihnen mehr helfen, den passenden Font zu finden.

Viele Firmen wählen einen Font, der ihre Identität wiederspiegelt. Sie haben immer die Option mehrere Fonts einer Familie zu wählen, die zusammen passen. Legen Sie fest, welche Schriftart Sie für Überschriften, Haupttexte, Textabschnitte oder Zitate verwenden wollen.

Sekundäre dekorative Elemente

Zeichnungen, Photographien, Muster usw. machen alle die Identität Ihrer Marke aus. Sie sollten in dem Brandbook nicht unerwähnt bleiben.

Legen Sie fest, welche Photos und welchen Photographie Stil Sie verwenden wollen. Nutzen Sie hier zum Beispiel die gleichen Filter, Belichtungsgrad und Format des Bildes.

Was Illustrationen betrifft, denken Sie hier wieder an Gefühle, Emotionen und Farben, die das mitteilen, was Sie mit Ihrer Firma zum Ausdruck bringen möchten.

Ikonographie wird nicht nur in Websites oder Apps verwendet, sondern auch in den gedruckten Medien. Wählen Sie Icons, die zu Ihrem Logo und den Fonts passen.

Ihr Brandbook zusammen stellen: Welche Elemente sind ein Muss?

Stellen Sie sicher, dass Sie all Ihre Design-Assets passend und für Sie richtige und konsistente weise zusammen stellen.

Denken Sie an alles – die Verwendung des Logos, die Kombination von Schriftarten, das Layout Ihrer Visitenkarte, die Korrespondenz mit Ihren Kunden und Partnern, das Deckblatt eines Dokuments, Flyer, Broschüren, Verpackungen, Merchandise – was immer Sie für Ihre Firma nötig haben.

Lassen Sie uns die einzelnen Elemente nun genauer aufschlüsseln.

Die Verwendung des Logos, was geht und was nicht?

Sie haben viel Zeit investiert um Ihr Logo zu entwerfen, es wäre schade, wenn dies nun falsch gebraucht wird. Ihr Styleguide wird helfen, Ihr Logo richtig anzuwenden.

Stellen Sie eine Liste auf, aus der klar wird, wie und wann das Logo verwendet werden soll. Hierbei helfen Bilder, um dies zu veranschaulichen.
Beginnen Sie mit dem Format, das korrekt ist. Schauen Sie sich zum Beispiel den klar definitierten Leerraum des Netflix oder Spotify Logos an:

Es geht hierbei ebenso um die Logo-Platzierung und wie diese auf unterschiedlichen Materialien und Medien (Photo, Druck, Stoffe) wirken wird:

Zeigen Sie wie Ihr Logo auf verschiedenen Materialien, Bildern oder Photos platziert ist:

Stellen Sie sicher, das Ihr Logo immer lesbar ist:

Das Netflix Logo auf verschieden Hintergründen und Materialien

Das Netflix Logo auf verschieden Hintergründen und Materialien

Ein weiteres Beispiel ist Twitter:

Korrekte Verwendung des Twitter Logos

Korrekte Verwendung des Twitter Logos

Nachdem Sie dargestellt haben, wie Sie Ihr Logo richtig zeigen, machen Sie klar, wie es nicht dargestellt werden soll. Wie am Beispiel von Netflix:

Netflix Logos, so wie es nicht sein soll

Netflix Logos, so wie es nicht sein soll

Und für Spotify:

Spotify Logo Faux Pas

Spotify Logo Faux Pas

Und für Slack:

Wie das Slack Logo nicht sein soll

Wie das Slack Logo nicht sein soll

Zu guter letzt, zeigen wir Ihnen einen bekannten Vogel, den Sie so noch nie gesehen haben:

Twitter Logo – wie es nicht sein soll

Twitter Logo – wie es nicht sein soll

Ein Logo muss immer und überall lesbar sein. Spotify hebt das Logo vom Hintergrund ab und beschreibt im Style Guide genau, wie Farbtöne nicht verwendet werden sollen:

Wie die Farben von Spotify verwendet werden sollen

Wie die Farben von Spotify verwendet werden sollen

Legen Sie ebenfalls die Größen des Logos fest, die nicht über- oder unterschritten werden sollten. Beschreiben Sie weiterhin, welche Farben und Platzierungen vermieden werden sollen. Slack tut dies auf folgende Art:

Die richtige Logogröße bei Slack

Die richtige Logogröße bei Slack

Je deutlicher Sie die Gegebenheiten des Logos definieren, je besser ist das Logo zu verstehen. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Sie finden auf Seite 4 und den folgenden Seiten im Brandbook genug Platz um Ihr Logo bestens zu beschreiben.

Farbpalette

Seien Sie spezifisch und stellen Sie nicht nur den Namen der Farben, sondern ebenfalls den zugehörigen RGB und Hexadeximalcode dar. Sie sind sich nicht sicher, was wir meinen? Nehmen Sie das Rot von Coca Cola als Beispiel:

Slack Font Anwendung

Coca-Colas Farben

Der offizielle Name für die rote Kennfarbe ist Coke Red.

Die Farbkarten des PMS (Pantone Matching System) werden Ihnen helfen passende harmonische Farben zu finden.

CMYK Werte werden für gedrukte Objekte verwendet. Jeder Drucker druckt somit im gleichen System. Designer wissen, welche Farbkombination sie für Gedrucktes verwenden müssen, damit diese Ihrer gewählten Farbe (aus dem PMS) entspricht.

RGB steht für Rot-Grün-Blau Werte, wie sie auf jedem Bildschirm verwendet werden. Designer, die Grafiken entwickeln, wissen von den Kombinationen her genau was passt.

HEX ist ein Farbcode der von Web-Entwicklern verwendet wird.

Spezifizieren Sie Ihre Farbcodes auf Seite 6 im Style Guide und alles wird rosig aussehen.

Was Sie bei der Schriftart beachten sollten

Auf Seite 7, legen Sie die Fonts und dessen Grössen, also Ihre gesamten Schriftarten, die Sie verwenden fest. Stellen Sie die Hierarchie des Fonts von Überschrift, Slogan, Haupttext, Textabschnitt und Zitate eindeutig dar.

Die Schriftart wird zum Wichtigsten Ihrer Marke, wenn diese keine weiteren graphischen Elemente beinhaltet. Auch hier ist Einheitlichkeit das A und O.

Neben den einfach aufgelisteten Fonts, zeigen Sie diese in Aktion bzw. Position. Eine Tabelle oder Übersicht die verdeutlicht, wo welcher Font verwendet wird und in welcher Form (Größe, kursiv, fett).

Slack, zum Beispiel, stellt dessen Fonts folgenderweise dar:

Slack Font Anwendung

Slack Font Anwendung

Beachten Sie, nicht zu viele Varianten zu verwenden und die Übersicht so klar wie möglich zu halten. Uber tut dies auf einfache Weise:

Uber Fonts

Uber Fonts

Fonts können Aktionen auslösen. Sehen Sie sich die Hierarchie der Uber Fonts an, die gewisse Aktionen des Kundens suggeriert:

Uber Fonts – Hierarchy

Uber Fonts – Hierarchy

Schönheit liegt im Detail!

Muster, Ikonographie und photographischer Stil

Gehen Sie zur Seite Nummer 8. Diese ist für sekundäre Assets Ihrer Marke gedacht, wie Icons, Muster, Photographie und die korrekte Verwendung von Illustrationen und Graphiken.

Icons sind nicht länger das kleine Detail. Slack beschreibt folgende Icons genauer:

Slack Icons

Slack Icons

Uber verwendet ebenfalls verschiedene Icons und klassifiziert diese:

Uber Icons Taxonomie

Uber Icons Taxonomie

Iconography ergänzt nicht nur das Markenimage es erweitert die Schriftformem.

Beschreiben Sie Ihre Marken-Leitlinien nicht, zeigen sie Sie!

Im Brandbook verwenden Sie Ihre gewählten Farben und Fonts. Nehmen Sie dies als praktische Übung, die allen helfen wird, sich eine Vorstellung davon zu machen, was Sie meinen, wenn Sie über bestimmte Schriftarten sprechen.

Zum Beispiel wollen Sie zeigen das Ihr gewählter Helvetica Font die maximale Schriftgröße von 16pt erreichen und fett gedruckt sein soll? Dann verwenden Sie Helvetica und nicht etwa Arial, um dies mitzuteilen.

Seien Sie von Anfang an prägnant. Alle großen Marken sind es.

Von den Großen lernen- Brandbook Beispiele

Lassen Sie uns nochmals die beliebtesten Marken ansehen, wie sie es geschafft haben in unseren Köpfen zu bleiben.

Wenn Sie sich weitere Beispiele von Style Guides ansehen wollen, schauen Sie unter Netflix, Slack, Twitter, Asana, oder Uber nach.

Kein Element der Marke wird im Styleguide ausgelassen. Das Logo ist der Anfang. Klare Raumaufteilung, Farbgebung, Nutzung und Platzierung als auch Skalierung sind eindeutig beschrieben. Um überschwingliche Kreativität zu vermeiden, zeigen alle Anleitungen, wie es nicht auszusehen hat. Das Uber Logo werden Sie zum Beispiel niemals so finden:

Uber Logo Faux Pas

Uber Logo Faux Pas

Auf den folgenden Seiten des Style Guides wird die Farbpalette mit den Primär-und Komplimentärfarben in allen Farbcodes (HEX, CMYK, RGB) gezeigt. Uber Sekundärfarben sind zum Beispiel:

Uber Sekundärfarben

Uber Sekundärfarben

Schauen Sie sich an wie Uber seine Typographie zum Ausdruck bringt.

Typography wird wichtiger je weniger graphische Elemente vorhanden sind.

Wenn Sie Ihr Logo, Farben und Fonts klar definiert haben, ist Ihr Style Guide fertig.

Lassen Sie sich inspirieren

Websites welches die Kreativität anderer zeigen, wie zum Beispiel auf Seiten von Behance, Adobe Portfolio, Dribble bringen Ideen.

Zögern Sie nicht sich professionelle Hilfe von Designern zu holen, wenn es um die Ausführung geht.

Nützliche Tools

Sollten Sie Ihre Markenidentität ganz alleine kreiern wollen, können Ihnen folgende Anwendungen nützen.

Logo-Builder

  • Webnode – im Editor können Sie Icons und den passenden Font wählen.
  • Adobe Creative Cloud Express: Wenn Sie die Massen in Minuten beeindrucken wollen.
    Canva: Populäres Graphik-Tool, mit dem sich mehr als nur Logos entwerfen lassen.
  • Free Logo Design: einfacher gratis Logo Builder. Sie brauchen nur Ihren Firmennamen und die Branche einzugeben, um bereits zu einer Auswahl zu gelangen.
  • Looka: Ähnlich wie Free Logo Design geht die Erstellung schnell.

Farbpalleten

  • Colormind: ist intuitiv. Ihre Lieblingsfarben werden in harmonischen Farbpaletten angeordnet.
  • Adobe Colors: für professionelle Designer, die komplexere Farbpaletten erstellen möchten
  • Color Hunt: bietet bereits Farbpaletten an. Sie können aber ebenso Ihre eigenen kreieren.
  • Color Space: für allgemeine Farbpaletten, die auf Ihrer Primärfarbe basieren
  • BrandColors: lässt Sie Farben von anderen Marken entdecken

Passende Fonts

  • Webnode: in den Vorlagen finden Sie bereits eine Auswahl an hamonisierenden Kombinationen passend zum Design der Vorlage.
  • Typespiration: lässt Sie herausfinden, welche Fonts mit welchen Farben bestens zusammen passen.
  • Mixfont: generiert passende Font-Paare in Echtzeit.
  • Fontpair: ausführlicher Katalog von Font-Familien und passenden Fonts

Icons

  • Icons8: Für Icons, Illustrationen, Photos, inklusive Designer Tools.
  • Freepik: Ausgedehnter Katalog an Icons, Bildern, Vektorgraphiken und mehr.
  • Flaticon: Gratis Icons und Stickers für jedes Projekt.
  • Fontello: Generator für ansprechende Icons.
  • Behance: von Adobe, Behance ist ein Netzwerk für alle Kreativen Köpfe, in dem Sie auch Icons zum Herunterladen finden.
  • Dribble: ein kreatives Netzwerk, welches Sie zur Inspriation nutzen, als auch gratis Material herunter laden können.
  • DeviantArt: eine Quelle von kostenlosem Material

Vectorgraphiken, Illustrationen und Photographie

  • Canva: macht fast alles möglich, Präsentationen, Social Media Posts, Flyer, Poster, Visitenkarten, Logos, Postkarten. Es verfügt über eine weite Quelle an Graphiken und Bildern.
  • Adobe Creative Cloud Express: Sollte Ihnen Photoshop gefallen, werden Ihnen die Funktionen genau das geben, was Sie suchen, um Ihre eigenen Graphiken zu erstellen.
  • Visme: ist gut für Ikonoraphie. Die erweiterten Funktionen lassen die Mitarbeit mehrerer Personen zu.
  • VistaCreate: am Besten für Inhalte auf den sozialen Medien.
  • Freepik: Bilddatenbank von Tausenden von Vektorgraphiken, PSDs, Photos, und Illustrationen.
  • Vecteezy: Datenbank von Vektorgraphiken, Stock-Photos und Videos.
  • VectorStock: gratis und Premium Vektorgraphiken
  • FreeVector: gratis Vektorgraphiken

Laden Sie Ihre Brandbook Vorlage herunter

Unsere Designer haben eine Vorlage vorbereitet, mit der Sie Ihr Brandbook oder Style Guide ganz einfach erstellen können!

Klicken Sie auf folgenden Link, und kopieren Sie die Google Doc-Datei. Beginnen Sie, indem Sie die Anweisungen durch Ihre eigenen Texte, Logos, Schriftarten und Farben ersetzen.

Was kommt als nächstes?

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem fertigen Brandbook! Teilen Sie es mit der Welt! Geben Sie es an Ihre Mitarbeiter und Partnern weiter. Veröffentlichen Sie es auf Ihrer Website, damit Ihre Geschäftspartner es bei Bedarf einsehen können.

Vergessen Sie nicht, Kohärenz ist Key.

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